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Fräulein Nasenzahn
  Die geschenke -bringende Weihnachtszeit hat die dinos voll satt gemacht. Aber auch Oma bekam den Fortschritt auf den Gabentisch gelegt :T-I S D N und 2 Telefonanschlüsse. Damit die Neuerung in den Kasten kommt, steht eines Tages Papa Stefan in der Wohnung und beginnt an der Computeranlage zu klopfen und zu schrauben. Die dinos hätten gern Katharina und Alexandra gesehen. Doch die mußten zu Hause bleiben, weil die Computerumrüstung eine ernsthafte Arbeit ist und Stefan Ruhe braucht. Die dinos bleiben auch brav im Wohnzimmer, nur manchmal blicken sie durch den Türspalt und sehen Drähte und Kabel, die auf Ordnung warten. Sie gehen in die Küche und wollen wissen, ob Oma für ihren Sohn einen leckeren Braten im Rohr hat. Da hören sie Stefan rufen :"Ich bin bald fertig, gibt es Pizza zu Mittag ?" Auch gut, denken die dinos. Nach getaner Arbeit soll ein gemütliches Mahl stattfinden. Die dinos sitzen erwartungsfroh vor den Tellern, Stefan kommt schnell herein. Da muß der blaue dringend wohin und läuft hinaus. Die Tischrunde beginnt mit dem Essen. Oh, wie gut schmeckt es doch wieder.....
Sie merken nicht, wie leise der blaue zurück kommt. Ängstlich und traurig schmiegt er sich am Sofa an den großen, grauen Hasen und weint. Als seine Freunde das Häufchen Elend sehen, eilen sie zu ihm und versuchen ihn zu beruhigen. Stefan ist auch ratlos und holt Oma. Endlich kann der arme Tropf wieder reden. Da bricht die ganze Verzweiflung aus ihm heraus: "Im Vorzimmer sitzt ein Ungeheuer mit glühenden Augen. Ich hatte Glück, es hat mich nicht gefressen. Wir dürfen aber nie mehr an ihm vorbei gehen. Spielplatz und Besuche bei Katharina gibt es auch nie mehr. Ab heute sind wir Balkondinos vom Westbalkon". Nach diesen Worten ist es still im Raum, nur eine Fliege surrt auf den leeren Pizzatellern. Stefans Computerhirn findet als erstes die Lösung. Er schaut ins Vorzimmer, sieht die glühenden Augen und lacht. "Das Ungeheuer heißt T-I S D N, frißt nur Strom, keine dinos", verkündigt er. "Hurrah, wir sind wieder einmal gerettet," rufen alle. Auch der blaue dino findet bald zur gewohnten Fröhlichkeit zurück.

Nachdem die dinos quer durchs Jahr ihre home-page mit Geschichten gefüllt haben, kommt als Epilog ein Gedicht von Omas E-mailfreund Hans-Werner Finck. Es soll humorvoll eine Brücke zum Anfang und zum Grundgedanken der dino-Abenteuer schlagen.
Einen großen Dank sagen Oma und die dinos an Gudrun Monnier, die alle Geschichten lustig in Bildern fest gehalten hat.
 

 

 

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(C) 2005, Lisa Kluge