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Fräulein Nasenzahn
  Ganz schön aufregend sind die Tage vor Katharinas Geburtstag.Die dinos müssen sich kleine Geschenke ausdenken.Am Ende hat jeder, nach seiner Art, etwas gekauft.Oma ist zufrieden und findet die Ideen gut. Der gelbe dino denkt nicht wie eine Eintagsfliege.Er blickt in die Zukunft und bringt eine Geldbörse, mit bißchen Kleingeld mit. Der rote dino nimmt das Leben lustig und locker. Er schenkt bunte Spangen, für wilde Pferde- s schwänze .Über so viel Lässigkeit muß sich der blaue dino wundern. Es gibt so viel zu beachten und zu bedenken, z.B. darf man nicht schlampig beim Zähneputzen sein. Deshalb bekommt Katharina von ihm eine super-gute Zahnbürste.
Die Fahrt nach Feldkirchen kennt Oma bestens, schon stehen sie vor Kluges Haus. Gespannt sind die dinos, was Katharina und Alexandra, Stefan und Daniela für Zimmerhöhlen haben. Zuerst kommen sie in das große Wohnzimmer und denken enttäuscht: Da gibt es keine balkondinos, höchstens Terassendinos, alles ist eben. Dann aber zeigen ihnen die Kinder ihre Zimmer und fröhlich rufen die Burschen:" 2 schöne Balkone, Lebensraum für Balkondinos. Oder sollen hier Balkonkinder spielen?" Alles perfekt, auf gehts zur Geburtstagsfeier. Freundinnen kommen, es wird gegessen und gespielt. Nun geht Alexandra mit dem blauen dino nach oben, ins Bad. Sie setzt ihn auf die Clobrille und wäscht sich die Hände. Husch-ist sie schon wieder auf der Treppe. Allein muß unser bedächtiger Freund zurecht kommen. .Er versucht langsam herunter zu hüpfen, kommt in Rücklage und rutsch-- landet er in der Closchüssel. Er rudert, kann den Rand fassen. .. Die glatten Wände lassen ihn immer wieder abrutschen. Er ist in dem Porzellangefängnis eingesperrt. Voller Hoffnung meint er, unten werden sie ihn bald vermissen.
Bei der Feier geht es jetzt richtig hoch her. Die Musik spielt laut, die Kinder spielen Würstchenschnappen, alle lassen ihrer Fröhlichkeit freien Lauf. Niemand hört das, leider leise Rufen von oben. Als der letzte Gast verabschiedet ist, will Oma nach Hause. Sie ruft:"1-2-3, dinos eilt herbei." Da haben wir eine Lücke bei Nr.3. Wo ist der blaue? Wer hat ihn gesehen? Da erinnert sich Alexandra an das Bad. Alle stürmen nach oben und finden einen abgekämpften, fast verzweifelten, blauen dino. Mama Daniela holt ein großes Badetuch und alle tupfen und reiben, bis es der nassen dinomaus wieder gut geht .Dann setzt Oma 1-2-3 ins Auto und düst in Richtung Prien. Diesen Geburtstagsrutsch wird der blaue dino nicht vergessen. Aber sicher warten noch andere Abenteuer in diesem Jahr auf das Trio.
 

 

 

   
   
(C) 2005, Lisa Kluge