Lisas Geschichten Zum Gästebuch  
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Fräulein Nasenzahn
  Es ist still geworden bei den dinos. Gelangweilt sitzen Sie mit den anderen Tieren am Sofa und erzählen Sommer- geschichten. Früh hat der Winter seine weißen Hände über das Land gelegt. Es schneit schon tagelang und Oma schaut fragend aus den Fenstern: Wird ihr "Schnuckelchen" die Schneemassen niederwalzen können?
Aber eines Tages verziehen sich die dunklen Wolken, die Sonne lacht vom blauen Bayernhimmel und auch die dinos lachen. Oma sagt:"Wir gehen auf eine Hütte und fahren mit unserem Schlitten herunter." Alles Warme wird herausgeholt, die Wintermärchenreise kann beginnen. "Schnuckelchen" bringt Oma, Schlitten, dinos an den Fuß der Forststraße. Hoch liegt der Schnee und glitzert,wie eine Diamantenwiese. Der Schlitten gleitet, andere Winterwanderer haben eine Spur gelegt. Oma zieht als braves Lasttier die dinos hoch und höher bergan. Manchmal bleiben sie stecken, dann müssen die Kleinen schieben. Danach stapft Oma zufrieden weiter.
Auf der Riesenhütte angekommen wartet eine warme Stube, Käsebrote und heißer Tee. Genußvoll wird alles verspeist, dann haben die 3 genug vom Herumsitzen. Sie wollen im Schnee toben. Oma läßt sie ziehen und bestellt sich noch ein Stück Apfelstrudel. Draußen werden Schneebälle hin und her geworfen, Löcher in das lockere Weiß gehüpft, Figuren in den Schnee gezeichnet. Immer weiter entfernen sie sich von der Hütte. Da stürmt der rote dino voll Übermut den Hang hinauf. Die beiden anderen reißen die Augen auf: Ein Brett aus Schnee löst sich und rutscht in immer größeren Dimensionen herab. Ein Schneeberg kommt vor der Hütte zum Stehen. Von ihrem roten Kameraden ist nichts mehr zu sehen. Gelber und blauer dino wissen, daß schnelle Hilfe wichtig ist. Sie rennen zur Hütte, sofort sind alle Besucher mit Schaufeln an dem Schneebrett. Viele hilfreiche Hände graben und der Hund Bernie schnüffelt und sucht den Verschütteten. Plötzlich wühlen sich seine Pfoten in den Schnee. Oma läuft zu ihm, arbeitet sich mit der Schaufel nach unten und zieht ihren roten dino heraus. Starr vor Kälte und leise atmend tragen sie ihn in die Hütte. Warme Decken und liebevolle Massage lassen ihn bald wieder ganz munter werden. Jetzt ist es Oma ganz kalt, vor Aufregung. Sie beschließen, eine nacht auf der Hütte zu bleiben.
Am nächsten Tag sehen sie das Abenteuer viel gelassener. Sie haben aber auch gelernt, daß man Schneehänge nicht gedankenlos begehen darf. Gestärkt und mit großer Erfahrung reicher gleiten sie mit Oma und Schlitten ins Tal. Die nächste Zeit wollen die dinos bei Oma bleiben. Abenteuer schauen sie sich lieber im Fernsehen an.

"Schnuckelchen" = bester Minivan von Audi, mit Platz für eine dinogroßfamilie "
 

 

 

   
   
(C) 2005, Lisa Kluge